Smarte Regelung von Wärme und Kälte

BOB hat die einzigartige Balanceregelung BOB.i entwickelt.

Klassische Regelungssysteme nutzen die Raumtemperatur als Führungsgröße. Sinkt die Temperatur ab, dann wird geheizt. Was zunächst logisch klingt, erweist sich bei näherem Hinsehen als falsch. Was ist, wenn der Nutzer im Winter das Fenster öffnet? Dann sinkt die Temperatur ab und die Heizung springt an. Wenn derjenige der die Energiekosten bezahlen muss - und das ist im Bürogebäude nicht der Nutzer -, jetzt Pech hat, dann schafft es die Heizung den Wärmeverlust über das Fenster auszugleichen. Der Nutzer fühlt sich also behaglich, obwohl im Winter das Fenster offen steht. Sofern der Nutzer kein Umweltbewußtsein hat, kann jetzt schnell das Fenster ganztägig geöffnet sein. Der Energiebedarf für die Heizung steigt so um 400 %.

Mit BOB.i gehen wir einen anderen Weg. Bei BOB.i wird die Differenztemperatur zwischen dem Eintritt in die Betondecke und dem Austritt aus der Betondecke über eine Zeit hinweg gemessen. Stimmen die Temperaturen nahezu überein, dann nimmt die Decke keine Temperatur auf (Kühlen) und gibt auch keine ab (Heizen). Ist hingegen die Temperatur, die in die Decke hineingeht, kleiner als die Austrittstemperatur, dann gibt es Kühlbedarf und im umgekehrten Fall Heizbedarf. Diese Art der Messung nutzt die Trägheit der Betondecke positiv aus. Ein im Winter geöffnetes Fenster wird so erst nach Stunden festgestellt, so dass die Heizung auf das geöffnete Fenster nicht reagiert. Der Raum wird so kalt und der Nutzer wird automatisch das Fenster wieder schließen (Frischluft bekommt er bei BOB sowieso über die Lüftungsanlage, daher gibt es keinen objektiven Bedarf, um das Fenster zu öffnen). Da die Betondecke nach wie vor warm ist, ist die Behaglichkeit über die Strahlungswärme sofort wieder hergestellt. Durch diesen kleinen Trick vermeiden wir komplizierte Technik mit Fensterkontakten und weiteren Systemen, die sonst notwendig wären, um die Energieeffizienz eines BOB zu erreichen.

BOB.i nutzt zudem statistische Daten aus der Vergangenheit und der Zukunft, um die optimale Balance aus perfektem Raumklima und Energieeffizienz herzustellen. Aus dem Internet werden zum Beispiel Wetterdaten der nächsten 24 Stunden abgerufen, so dass Heizung oder Kühlung rechtzeitig darauf reagieren. Diese Vorhersagesteuerung führt dazu, dass wir mit sehr geringer Beschleunigung, um in PKW-Sprache zu sprechen, Heizwärme oder Kühlenergie hinzufügen. Wie auch beim PKW kostet schnelle Beschleunigung mit vielen PS sehr viel Energie.

Der Energierekord des BOB wird daher hauptsächlich durch BOB.i erreicht. Geothermie und Betonkernaktivierung haben andere Bürogebäude auch. Wie aber werden dort kleine Energiekosten erreicht? Wird dort Energie im Betrieb gemessen und wird im Betrieb die Regelung nachjustiert? Sie können sicher davon ausgehen, dass dies nicht erfolgt. Diese Dienstleistung kann sich niemals im Vergleich zu der erzielbaren Einsparung amortisieren. Bei BOB als Seriensystem ist dies anders. Wir haben alle Schritte mit BOB.i digitalisiert und automatisiert, daher fallen gar keine Kosten für Dienstleistung an. BOB ist durch BOB.i schon heute auf Basis künstlicher Intelligenz so optimiert, wie dies der selbstfahrende PKW sein wird.

BOB.i

Die Bedienung eines BOB muss einfach und intuitiv sein. Der Film zeigt, welche Vorteile und Informationen BOB.i dem Nutzer eines BOB bietet.