Intelligente Lichtsteuerung

Ausreichende Beleuchtung ist eine wichtige Voraussetzung für gesundes Arbeiten. Gleichzeitig soll der Verbrauch von Energie für Kunstlicht im Büro möglichst gering gehalten werden. Daher legt das BOB-Konzept einen besonderen Fokus auf die Themen Lichtsteuerung und entsprechende Regelungstechnik. Dabei folgt BOB seinem Grundprinzip, Automatisierung dort einzusetzen, wo sie dem Menschen dient, von ihm aber auch jederzeit "überstimmt" werden kann. Dadurch erreicht BOB ein hohes Maß an Akzeptanz der Regelung und erzeugt einen großen Raumkomfort auch bei künstlicher Belichtung.

Licht in den Arbeitsräumen

Damit die LED-Beleuchtung im BOB besonders effizient arbeiten kann, erfassen Lichtsensoren an der Außenhaut zunächst die Außenhelligkeit der verschiedenen Himmelsrichtungen. Diese gemessenen Daten fließen in Echtzeit in die Steuerungssoftware BOB.i ein und werden mit dem in der Gebäudesimulation ermittelten Beleuchtungsbedarf für den Raum abgeglichen. Dabei sind die Werte für Nord- oder Südseite, Erdgeschoss oder 5. Obergeschoss, Lage an der Außenfassade oder in der mittleren Kombizone natürlich sehr unterschiedlich. Aus Außenhelligkeit und konkreter Lage bzw. individuellem Beleuchtungsbedarf des jeweiligen Arbeitsraumes ermittelt BOB.i die erforderliche Beleuchtungsstärke. Schaltet ein Nutzer das Licht per Lichtschalter an, dimmt die LED-Beleuchtung auf den exakt errechneten Wert. Ist es für das eigene Empfinden immer noch zu dunkel, können die Nutzerin oder der Nutzer nachregeln und das Licht bis zu einem voreingestellten Maximalwert aufhellen.

Schaltet man bei BOB das Licht an und nichts passiert, dann ist das ein Hinweis darauf, dass im Raum etwas nicht stimmen kann. Dies ist z.B. der Fall, wenn die Jalousie trotz schönsten Wetters vollständig geschlossen ist. Für den Nutzer gibt es dann zwei Möglichkeiten: Wiederholt zu schalten und damit die "Effizienzsicherung" zu umgehen und das Kunstlicht aufzuhellen oder im Sinne der Umwelt die Jalousie zu öffnen und den Sonnenschein blendfrei in den Raum zu holen.

Licht in anderen Nutzungszonen

Allgemeine Nutzungszonen wie Treppenhäuser, Flure oder Sanitärbereiche haben eigene Algorithmen und Schalttechnik zur Lichtsteuerung. Bei Treppenhäusern oder Fluren kommen bei BOB.i zum Beispiel virtuelle Zeitschaltuhren zum Einsatz. Virtuell sind die Zeitschaltuhren, da sie nur in der Software existieren. Daher kostet die weitere "Anschaffung" einer Zeitschaltuhr kein Geld und sie können auch nicht kaputt gehen. Präsenzmelder per Infrarot regeln das Licht in den Sanitärbereichen. Das hocheffiziente LED-Licht schalten die kleinen Sensoren beim Betreten ein- und das Licht schaltet sich später beim Verlassen wieder aus.

In den optionalen Duschräumen können auch Ultraschallsensoren die Präsenz ermitteln und so für noch mehr Komfort sorgen.

Update- und Upgradefähigkeit

Wie bei BOB.i üblich können die Algorithmen für die Lichtsteuerung auch auf spezielle Kundenwünsche hin angepasst werden, wenn dies aus Sicht des Gesamtsystems funktioniert.

Weitere Lichtfunktionen wie beispielsweise Ambientes Licht oder eine Sprachsteuerung können künftig leicht in bestehende BOBs über BOB.i aufgespielt werden. Hiermit ist gewährleistet, dass Ihre Bürofläche technisch gesehen nicht altert, sondern dauerhaft auf dem aktuellen Stand bleibt.