Gesundes Arbeiten

Arbeiten kann auf vielfältige Weise krank machen. Lange Pendelwege, schlechtes Raumklima, miserable Büromöbel schädigen Psyche oder Physis. „Sitzen ist das neue Rauchen“ ist ein Spruch, der wegen der negativen Auswirkungen von Bewegungsmangel sehr viel Wahrheit in sich trägt und Rückenprobleme können die Büroarbeit zur Qual machen. In einer Zeit, in der aufgrund des demografischen Wandels jeder Arbeitgeber um leistungsfähige Menschen ringt, ist es daher selbstverständlich, dass die Gesundheit der Menschen im Fokus von Arbeitgeber oder Arbeitgeberin steht.

Für BOB ist es wichtig, das Thema Gesundheit ganzheitlich zu betrachten. Denn gesundheitfördernde Aspekte oder eben auch krank machende Dinge, sind an vielen Stellen in einem Büro versteckt und oft nicht einfach zu erkennen. Manche Probleme entstehen erst mit der Zeit, wenn Klimaanlagen beispielsweise nicht mehr ausreichend gewartet werden. Einen stark ausdünstenden Teppichkleber riecht man sofort, geruchsloses Kohlendioxid bekommen Sie hingegen nicht mit und merken den mangelnden Sauerstoff erst, wenn Sie in der Folge Kopfschmerzen bekommen. Damit Sie als Mieter oder Bauherr nicht auf alles gleichzeitig achten müssen, gießt BOB alle Aspekte des gesunden Arbeitens in ein Gesamtkonzept.

Gesundes Raumklima

Beim Heizen eines Bürogebäudes wird im Winter die sowieso schon trockene Außenluft weiter getrocknet. Luftheizungen oder Heizkörper mit hohen Vorlauftemperaturen unterstützen diesen Prozess. Diese trockene Luft trocknet auch die Schleimhaut im Auge aus, Bindehautentzündungen und ein reibendes Gefühl sind die Folge dieser Austrocknung. Auch die Mundschleimhaut ist durch die Austrocknung betroffen. Bei BOB wird mit Strahlungswärme geheizt, die die Luft nicht trocknet. Ein Wärmetauscher mit Feuchtrückgewinnung sorgt zudem für einen Feuchteaustausch. Beide Teilsysteme regulieren so den Feuchtehaushalt der Raumluft.

Neben der Raumluftfeuchte gibt es viele weitere Aspekte für ein gesundes Raumklima. Bei BOB wird zum Beispiel ohne eine Klimaanlage im Sommer gekühlt, so dass es keinen kalten Luftzug gibt. Heizung und Kühlung erfolgen über Strahlung mit einer Strahlungstemperatur, die der Nutzer kaum wahrnimmt, da die Strahlungstemperatur praktisch mit der gewünschten Raumtemperatur identisch ist. Die Strahlung wird über die Betondecken mit einer so genannten Betonkernaktivierung erzeugt.

Hoher Tageslichtanteil

Im Winter ist das Lichtangebot der Sonne häufig zu gering. Der Büroarbeiter erhält hinter Fassade und Blendschutz nochmals weniger Tageslicht, was nachweislich zu depressiven Stimmungen führen kann. Ein hoher Tageslichtanteil ist daher ein wichtiger Systembestandteil. BOB setzt dazu tageslichtlenkende Jalousien ein. Die Jalousien verfügen über eine hochreflektierende Oberfläche und gewinkelte Lamellen. Die Winkel der Lamellen sind so eingestellt, dass das Tageslicht an die helle Decke geworfen wird und von dort blendfrei von oben den Arbeitsplatz erreicht. Dieser Umweg des Lichtes sorgt dafür, dass keine Blendung erfolgt, die gerade bei Bildschirmarbeitsplätzen das Sehen erschweren.

Während das Tageslicht im Winter in den Raum reflektiert werden soll, besteht im Sommer der Wunsch, das Bürogebäude zu verschatten, um die Räume nicht zu überhitzen. Das ist auch der Grund, warum ein vollverglastes Bürogebäude nicht die Lösung des Tageslichtproblems sein kann. Mit der BOB-Jalousie haben wir auch daran gedacht. Die hochreflektierenden Lamellen werfen bei steilstehender Sonne (also dem Sommerfall) das Licht nach außen und nicht wie im Winter nach innen.

Messung Lichtstärke

Emissionsfreie Raumluft

Teppichböden, deren Kleber, Möbel, Farben und weitere Baustoffe dünsten Schadstoffe aus, die der Büroarbeiter oder die Büroarbeiterin tagein und tagaus einatmet - und das über viele lange Jahre. Leider haben wir Menschen keinen Sensor, der uns frühzeitig vor solchen Gefahren warnt, sondern erst wenn wir erkranken, wird dann nach den Ursachen geforscht und manchmal auch die Ursachen entdeckt.

Bei BOB werden vor Inbetriebnahme Raumluftproben unter Laborbedingungen analysiert. Wenige Moleküle reichen hier aus, um festzustellen, dass nicht die Baustoffe verbaut wurden, die vorher aus Gründen des Gesundheitsschutzes hätten verbaut werden sollen. Emissionsarme Bauteile oder Baumaterial, die beispielsweise mit dem "Blauen Engel" gekennzeichnet sind, gehören bei bei BOB zur Ausstattung.

Bei dem wichtigen Thema der Schadstoffe gehen wir auf Nummer sicher. Erzählen Sie Ihren Leuten und auch potenziell neuen Kolleginnen und Kollegen, welchen Aufwand Sie betreiben, um ihre Gesundheit am Arbeitsplatz zu gewährleisten. Deren Dank ist Ihnen gewiss. Und, das sollten Sie nicht vergessen: Natürlich geht es auch um Ihre Gesundheit.

Ergonomische Möbel

Höhenverstellbare Schreibtische und so der Wechsel der Sitz- und Stehposition sind als Lösung für gesünderes Arbeiten bereits bekannt. Es gibt aber noch viele weitere Aspekte, die einen ergonomischen Arbeitsplatz ausmachen. Die verkrampfte Nutzung einer Computermaus oder die falsche Position des Bildschirms führen zu Haltungsproblemen, die nicht selten in mehrwöchigen Krankschreibungen oder sogar chronischen Erkrankungen enden können. Ergonomische Möbel können auch geleast werden. So kostet zum Beispiel ein sehr wertiger Arbeitsplatz 1.000 € pro Jahr. Dem stehen je nach qualifiziertem Personal 40.000 oder 100.000 € jährlichem Bruttolohn entgegen. Auch bei diesem Thema ist zu vermuten, dass es sich rechnet, hier im Sinne der arbeitenden Menschen zu investieren. Krankheiten können Sie so vermeiden helfen, Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt und sind zufrieden und wirtschaftlich wird es für Sie sehr schnell, da alle Maßnahmen die Produktivität fördern.

Unternehmenskultur

Ernstzunehmende psychische Erkrankungen an Büroarbeitsplätzen nehmen drastisch zu. Burn-Out ist eine der bekannten Krankheiten. Manche mögen diese Krankheit als Mode bezeichnen und vielleicht sogar auch ab und zu Recht haben, der dynamische Anstieg der Ausfallzeiten im Bürobetrieb sprechen aber dafür, dass eine tiefergehende Beschäftigung mit dem Thema notwendig ist.

Unbestritten ist, dass eine gute und sinnstiftende Unternehmenskultur das Arbeiten für die Menschen erleichtert. Die Rolle des Bürogebäudes ist dabei nicht zu unterschätzen, wie sich schon in der Doppeldeutigkeit der Sprache ablesen lässt. So herrscht dicke Luft im Büro, wenn die Stimmung schlecht ist und eine transparente Unternehmenskultur lässt sich natürlich am besten in transparenten Räumen leben. Betriebsklima und Raumklima enden zudem beide mit dem Wort Klima. Es gibt daher tatsächlich einen wechselseitigen Einfluss der räumlichen Äußerlichkeiten zur Stimmung im Büro. Das ist Grund genug dafür, dass wir uns in dem Interesse Ihrer gelebten Unternehmenskultur auch mit diesem Thema beschäftigt haben.