Investitions- und Lebenszykluskosten sparen

Effiziente Gebäude der Zukunft verfügen über minimale Lebenszykluskosten. Diese werden erreicht, wenn die Summe aus Investitions- und Nebenkosten in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen. Das Gebäude mit den kleinsten Investitionskosten ist genau so teuer, wie das Gebäude mit den kleinsten Energiekosten. Bei dem einen werden die Nebenkosten und bei dem anderen die Investitionskosten hoch sein. Die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte.

Diese Tatsache betrifft auch den reinen Vermieter, der eigentlich nur die Investitionskosten zu tragen hat, während der Mieter die Folgekosten zahlt. Bei weiter steigenden Energie- und anderen Folgekosten wird jedoch die 2. Miete, wie die Nebenkosten gerne genannt werden, demnächst noch wichtiger in der Auswahl des Mietobjektes sein. Daher werden Objekte mit hohen Nebenkosten eine höhere Leerstandsquote haben oder ein kleinere Kaltmiete erwirtschaften können. Der Mieter denkt schließlich in seiner Warmmiete.

Nur so sind sie zukunftsfähig. Geringe Investitionskosten alleine sind kein Maßstab für ein preisgünstiges Gebäude. Billiges Bauen kann durch ein schlechtes Konzept, schlechte Planer, schlechte Ausführung, schlechte Produkte und schließlich hohe Energie- und Folgekosten so richtig teuer werden. Daher sollte Geiz bei Bau und Sanierung von Gebäuden dem Sachverstand weichen.

Zukunftsfähige Gebäude verfügen daher aus rein ökonomischen Gründen über optimierte Lebenszykluskosten.