Titel

Bürogebäude mit Offenheit und Transparenz

Bürogebäude

In einem Bürogebäude kostet Energie 20 €/m², die Nebenkosten betragen 60 €/m² und die Personalkosten liegen bei 3.000 €/m². Wer also in einem Bürogebäude nur nach Energie- und Nebenkosten schaut, der hat zu kurz gedacht. Behaglichkeit, Gesundheit der teuren Mitarbeiter am Arbeitsplatz und eine inspirierende Arbeitsatmosphäre sind nur eine kleine Auswahl weiterer wirtschaftlicher Maßnahmen für Bürogebäude.

Das komplette Programm des Energiedesigns ist daher "Pflicht". Mit dynamischer Gebäudesimulation wird die Behaglichkeit in jedem Raum zu jeder Stunde des Jahres analysiert und optimiert. Dabei spielen die Technik- und Energiekosten selbstverständlich eine Rolle. Eine Klimaanlage ist vermeintlich schnell eine Lösung, um theoretisch die Bahglichkeit mit kleinen Investitionskosten (aber hohen Folgekosten) zu optimieren. Den Menschen aber machen Klimaanlagen krank. Hier gibt es Lösungen, die wir bei unseren Bürogebäuden einsetzen. Und da das Klima nun einmal wärmer wird und das Bürogebäude auch noch in 20 Jahren funktionieren soll, simulieren wir auch mit Extremwetterdatensätzen als Alternative.

Damit Investor und Mieter ein wirtschaftliches Bürogebäude erhalten, werden alle Maßnahmen durch die Berechnung der Lebenszykluskosten verglichen. So entsteht ein wirklich wirtschaftliches Konzept.

Und schließlich, die BOB-Energiedesignfans wissen es schon, messen wir mit Energiemonitoring nach. Nein hier geht es nicht darum, unser Honorar weiter anzuheben, sondern es geht darum, von den enormen Abweichungen, die wir in der Praxis nachmessen, wieder zu den Vorhersagewerten zurückzukommen. Theorie ist geduldig, aber die Praxis kennt ihre eigenen Problemchen

Auftraggeber: holistic architecture, Hasselt Belgien

Objekt: Neubau Bürogebäude

Aufgabenstellung:

  • energetische Optimierung bei Einhaltung der Behaglichkeit und Minimierung der Lebenszykluskosten
  • Durchführung Dynamische Gebäudesimulation zur Optimierung des architektonischen, technischen Entwurfs
  • Durchführung Vergleiche von Lebenszykluskosten einzelner Maßnahmen
  • Durchführung Energiemonitoring über 2 Jahre als Qualitätssicherung;
  • Abstimmung mit Nutzer, Architekt, TGA-Planer, Sonderfachleute