BOB-Energiedesignprozess:

Phase 2: Vorbereitung Realisierung

In der Entwurfsplanung wird die Gebäudesimulation fortgeschrieben, so dass Änderungen berücksichtigt werden. Jede Simulation wird ausgewertet und den Planungsbeteiligten sowie dem Bauherren präsentiert. Maßgabe für unser Tun ist, dass wir allen Beteiligten ein realistisches Bild von Entscheidungen liefern, so dass die Tragweite der Entscheidungen hinsichtlich ökonomischer oder ökologischer Konsequenzen und hinsichtlich der Behaglichkeit bekannt sind. Nicht wir treffen die Entscheidung, sondern wir liefern die Grundlage dafür.

Da das technische Konzept nach der Entwurfsplanung bekannt ist, wird das Monitoringkonzept im Sinne des Messstellenkonzeptes erstellt. Der Planer der Technischen Gebäudeausrüstung übernimmt das Konzept in seine Entwurfs- und Ausführungsplanung.

Während der Ausführungsplanung parametrieren wir die Regelung des Gebäudes. Niemand kennt zum Zeitpunkt der späteren Inbetriebnahme das Gebäude besser als derjenige, der es simuliert hat, sofern wir hier von einer echten Finite-Elemente-Simulation sprechen, bei der auch die Regelung abgebildet ist. Es ist vollkommen fahrlässig, die Entwicklung der Regelungsstrategie einem Regelungstechniker zu überlassen, der das Gebäudeverhalten des konkreten Objektes nicht kennen kann. Unsere Unterstützung verkürzt die spätere Inbetriebnahme deutlich. Facility Manager wissen dies zu schätzen, da die Einregulierung nach dem Try-and-Error Verfahren den Nutzer, den Bauherren und den Facility Manager viel Nevern und Geld kosten.

Am Ende der Ausführungsplanung liegt somit eine vollständige Beschreibung des Monitoringkonzeptes und der Regelstrategie vor. Die ausführenden Firmen sollten hier von vornherein einen guten Leitfaden erhalten, damit jegliches Improvisieren entfällt.

Die Phase der Realisierung folgt der hier beschriebenen Phase und ist vor allem durch zahlreiche Qualitätssicherungsmaßnahmen geprägt.