Das BOB-Energiekonzept

Das BOB-Energiekonzept besteht aus zwei Teilen, die sich ergänzen und auch untrennbar sind. Da ist zunächst als erster Baustein die Energieerzeugung, die bei BOB ausschließlich auf regenerativem Wege erfolgt. Hierbei nutzen wir für die Heizung und Kühlung geothermische Energie aus dem Untergrund ca.100 m unterhalb des BOBs. In Ausnahmefällen gehen wir auch überraschende Wege: So wird der BOB.Oldenburg beispielsweise überwiegend durch Energie aus dem städtischen Abwasserkanal betrieben.

Baustein zwei die Energieeffizienz sorgt dafür, dass Ihr BOB möglichst wenig Energie benötigt und nur der kleine Rest noch regenerativ erzeugt werden muss. Die Gleichung ist einfach: Wer nicht viel Energie verbraucht, muss nur wenig erzeugen oder einkaufen. Das BOB-System ist dabei immer weiter verfeinert worden, so dass jeder BOB in seiner Stadt das energieeffizienteste Bürogebäude ist. Das können wir mit Fug und Recht behaupten. Denn wir messen durch ein umfangreiches Monitoringsystem den Verbrauch jeden BOBs nach. Energieeffizienz ist bei BOB Transparenz und kein Marketingversprechen.

Energieerzeugung

BOB nutzt regenerative Energiequellen wie zum Beispiel Geothermie zur Beheizung und Kühlung oder Solarenergie zur Eigenstromerzeugung mittels Photovoltaik und schont so die Umwelt. BOB ist ein rein elektrisches Gebäude und kann so auf einen Schornstein oder auch auf Wartungskosten für Verbrennungsanlagen verzichten. So profitieren Sie von der Umstellung der weltweiten Energieerzeugung auf Windenergie und Photovoltaik, da Sie diesen grünen Strom im BOB zu 100 % nutzen können.

BOB selbst ist mit der Betonkernaktivierung ein riesiger Energiespeicher. Wärme und Kälte können in der Betonkernaktivierung für Tage angelagert werden. Strom beziehen Sie daher in Zukunft per Smart Meter immer dann von der Strombörse, wenn der Strompreis gerade günstig ist und nicht wenn es draußen kalt oder besonders warm ist. Da Windenergie und Photovoltaik zu sehr unterschiedlichen Zeiten Energie liefern können, werden sich diese Systeme und BOB schnell mögen.

Wer Geothermie hört, denkt zunächst an die Beheizung eines Gebäudes. BOB denkt hier, wie bei vielen Themen, anders. Im Erdreich liegen bis in 100 m Tiefe Temperaturen von ungefähr 11 °C an. Diese sind bestens für die Kühlung eines Bürogebäudes geeignet. Daher muss die Kälteenergie bei BOB nicht wirklich erzeugt werden, sie ist im Erdreich einfach vorhanden. Nur so ist es zu erklären, dass Sie für die Kühlenergie bei BOB nur 1 Cent/m² und Monat bezahlen. In eine bessere Kapitalanlage haben Sie lange nicht mehr investiert, wenn man bedenkt, dass ein behaglich gekühltes Bürogebäude auch im Sommer die Produktivität Ihrer Mitarbeiter erhält.

Und wenn Sie ein wenig angeben wollen, dann laden Sie Ihre Geschäftsfreunde im nächsten heißen Sommer ein und erzählen ihnen, dass die behagliche Kühlung ohne Klimaanlage erzeugt wird. Das wird Ihnen dann wahrscheinlich niemand glauben, erst recht dann nicht, wenn Sie auch noch die Kühlkosten nennen.

Energieeffizienz 

2.000 m² BOB entsprechen dem Energiebedarf eines Einfamilienhauses. Wenn sich zukünftig die Energiekosten verdoppeln oder verdreifachen, lehnen Sie sich in Ihrem BOB einfach genüsslich zurück und arbeiten weiter an Ihrem erfolgreichen Geschäftsmodell.

Die Energieeffizienz ist das Ergebnis eines ausgeklügelten Systems mit über Jahre hinweg entwickelten Algorithmen für Steuerung und Regelung. Am besten lässt sich die BOB-Energieeffizienz anhand eines PKWs erklären. Wenn Sie von Hamburg nach München mit 90 km/h fahren ohne abzubremsen oder zu beschleunigen, werden Sie den kleinsten jemals gemessenen Energiebedarf für Ihren PKW erreichen. Bei 90 km/h arbeiten viele Systeme in Ihrem Auto in einem optimalen Wirkungsgrad, der immer die Effizienz zwischen Energieaufnahme und Energieabgabe beschreibt. Und da Sie nicht bremsen oder beschleunigen, wird auch keine Antriebsenergie in unnötige Wärme umgewandelt. Wenn man das auf ein Bürogebäude überträgt, dann bedeutet dies, dass das Bürogebäude in dem Betriebspunkt (beim PKW 90 km/h) „gefahren“ werden muss, in dem die Wirkungsgrade von Energieerzeugungsanlagen, Pumpen, Ventilatoren, Kunstlichtsystemen usw. optimal sind. Diesen Punkt zu finden, ist allerdings nicht einfach, da alle Systeme ein unterschiedliches Verhalten haben.

Die Analogie zu den Themen Bremsen und Beschleunigen ist bei einem Bürogebäude Heizen und Kühlen. Der schnelle Wechsel zwischen Heizen und Kühlen ist unbedingt zu vermeiden und Sie glauben nicht, wie oft bei konventionellen Bürogebäuden gerade im Frühjahr und im Herbst nachts gekühlt und tagsüber geheizt wird.

Energieeffizienz versus Raumklimakomfort

Das optimale Gesamtsystem für Energieeffizienz und Raumklimakomfort zu finden, ist nicht trivial, wie Ihnen das folgende Beispiel zeigen wird. Was passiert eigentlich, wenn man den Glasanteil in der Fassade erhöhen würde?

  • Bei einem größeren Glasanteil steigen die solaren Gewinne, also kann Heizenergie gespart werden.
  • Bei einem größeren Glasanteil sinkt die Strahlungstemperatur in der Fassade, so dass für dieselbe Empfindungstemperatur eine höhere Lufttemperatur erzeugt werden muss, was den Heizenergiebedarf steigen lässt.
  • Ein größerer Glasanteil erhöht die solaren Einträge auch im Sommer, so dass der Kühlenergiebedarf steigt.
  • Ein großer Glasanteil erhöht den Tageslichtanteil, so dass der Beleuchtungsenergiebedarf sinkt.

Das Beispiel zeigt, dass die Änderung eines Parameters (Glasanteil) sehr unterschiedliche Ergebnisse bewirkt, die sich inhaltlich widersprechen. Die Beantwortung der Frage, welcher der richtige Glasanteil ist, ist daher nur mit Simulationstechnik und der Berechnung etlicher Varianten möglich. Sie dürfen fest davon ausgehen, dass bei Unikaten aus wirtschaftlichen Gründen diese und viele weitere Optimierungen nicht durchgeführt werden können. Bei BOB als Seriensystem haben Sie die Gewissheit, dass diese Optimierungen erfolgt sind und in der Praxis nachgemessen werden. So erhalten Sie Spitzenleistung – und durch die Serienentwicklung – zum normalen Preis.

Energiestandard

Vielleicht haben Sie von Energiestandards gehört. Die Energieeinsparverordnung ist der gesetzlich vorgeschriebene Standard. Plusenergie, Nullenergie oder Passivhaus sind weitere Energiestandards, die alle Zielwerte für Bürogebäude festlegen.

Wir wollen es kurz machen. Die Energiestandards haben uns sehr dabei geholfen, das BOB-Energiekonzept zu entwickeln. Heute aber sind diese Standards kein Maßstab mehr für uns, da wir erkennen mussten, dass diese Standards im Betrieb nicht überprüft werden. Das wäre so, als würden Sie den Benzinbedarf eines PKWs angeben, obwohl dieser noch nie einen Kilometer gefahren ist.

BOB liefert Ihnen die ehrliche Variante und gibt Ihnen eine Energiegarantie für 10 Jahre auf einen Rekordwert.