Ökonomische Nachhaltigkeit

Kleine Lebenszykluskosten sind das wirtschaftliche Geheimnis des Bürogebäudes der Zukunft BOB. Zu den Lebenszykluskosten gehören die Investitionskosten, die Wartungskosten, die Instandsetzungskosten, die Energiekosten und die Wasserkosten sowie die ökonomische Langlebigkeit. Für jedes BOB-Bauteil berechnen wir Lebenszykluskosten und wir wählen immer dasjenige System aus, das minimale Lebenszykluskosten verursacht. Der Versuchung, das jeweils billigste Bauteil einzusetzen und damit einen sehr geringen Baupreis zu generieren, widerstehen wir im Sinne unserer Investoren. Billig bauen ist bei Bürogebäuden nachher sehr teuer.

Für einen definierten Zeitraum bestimmen wir alle Kosten und rechnen sie dann auf die Zukunft hoch. Bei einer Fassade zum Beispiel gehen neben den Investitionskosten, die Reinigungskosten und auch die Gerüstkosten mit ein, sofern ein solches für Anstrich oder Reinigung benötigt würde. So fallen schnell billige Systeme mit häufiger Wartung aus dem ökonomischen Raster. Bei der geothermischen Anlage des BOBs spielt vor allem die Langlebigkeit eine entscheidende Rolle. Die teuren Erdsonden halten mindestens 60 Jahre und dürfen daher auch deutlich mehr als ein Gaskessel kosten, der nach 15 Jahren ausgetauscht werden sollte.

In Summe wird also für Teppichboden, Fliesen, Fassade, Fenster, Lüftungsanlage, Gipskartonwand, Tageslichtjalousie und etliche weitere Systeme eine Berechnung der Lebenszykluskosten durchgeführt. Es ist also kein Wunder, sondern akribische Arbeit, warum BOB seine extrem geringen Nebenkosten in der Praxis erreicht.