Ökologische Nachhaltigkeit

Aus welchem Material besteht die Fassade des Bürogebäudes, welcher Kleber wird für den Teppichboden genutzt, aus welcher Region werden die Baumaterialien importiert, woher kommen die Handwerker? Wie groß ist der Energie- und Ressourcenaufwand für die Einzelbauteile?

Uns interessiert jedes Detail. Auch die Recyclingfähigkeit ist eine wichtige Eigenschaft der Teilsysteme. Wie leicht sind die Komponenten am Ende der Nutzungsdauer wieder trennbar und nutzbar? Cradle to Cradle ist hierzu der derzeit höchste Standard.

Bei BOB optimieren wir die ökologische Qualität laufend. Mit unseren herausragenden Produktpartnern bieten sich hier ständig neue Ansätze.

Alleine das mehrfach prämierte Energiekonzept des BOB-Systems ist ein Meisterstück der ökologischen Nachhaltigkeit für Bürogebäude. Mit 27 kWh/m²a Endenergiebedarf für Heizung, Kühlung, Lüftung und Beleuchtung bricht BOB alle Rekorde. Diesen geringen Energiebedarf garantieren wir für zehn Jahre. Mit der Integration von Mobilitätsberatung und E-Mobility wird auch der Aspekt der Mobilität für den Energiebedarf des Bürogebäudes bedacht. Was nützt ein energieeffizientes Bürogebäude, das mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht erreichbar ist?

Auch die Risiken für die lokale Umwelt wird überprüft. Die Schadstoffe werden nach Schadstoffgruppen sortiert und Grenzwerte überprüft und eingehalten. Schadstoffe sind zum Beispiel:

  • Halogene und Halogenverbindungen (Chlor, Brom)
  • Schwermetalle (Zink, Chrom, Blei)
  • Organische Kohlenwasserstoffe (VOC)
  • Substanzen und Produkte, die unter die EU Biozid-Richtlinie fallen
  • Substanzen und Produkte, die nach REACH als grundwasser-, erdreich-, oder luftschädlich oder als umweltbelastend oder allgemein umweltgefährdend eingestuft werden

Hierzu bedienen wir uns für unsere Bürogebäude zahlreicher Umweltlabels wie zum Beispiel den Blauen Engel, Forest Stewardship Council oder NaturePlus. Wir geben uns nicht mit Angaben zufrieden, die nicht überprüft werden. Wir wollen keine Show, wir wollen Nachhaltigkeit! Daher geben wir uns mit der Umweltdeklaration Typ II (DIN ISO 14021) auch nicht zufrieden, denn hier wird die Herstellerangabe nicht öffentlich überprüft. Das ist bei der Umweltdeklaration Typ I oder III (DIN ISO 14021) hingegen der Fall.