BOB für Eigennutzer

Der Eigennutzer investiert in seinen BOB und nutzt ihn für seine Firma. Für den Eigennutzer ist es regelrecht ein Muss, in die ökonomische Nachhaltigkeit zu investieren. Denn er profitiert von der Balance aus Investitions- und Folgekosten und auch von einem guten Verkaufspreis.

Unter einem Eigennutzer verstehen wir natürlich auch denjenigen, der aus steuerlichen Gründen privat investiert und dann den BOB an seine Firma vermietet. Und auch der Immobilien"fonds" (GmbH & Co. KG), der aus einem BOB besteht, und an dem sich der Eigennutzer mit X % beteiligt, um dann Y % der Fläche zu mieten, ist ein geeignetes Modell für einen Eigennutzer.

Bei allen Modellen ist es streng logisch, dass es unlösbare Zusammenhänge gibt. Wenn der Eigennutzer in der Rolle des Vermieters ein billiges Gebäude mit schöner Fassade errichtet, dann fällt die mangelnde Funktionalität, Behaglichkeit oder die Anfälligkeit bei Störungen auf den Mieter, also seine Firma, zurück. Das ist unbezahlbar, denn es sei gerne daran erinnert, dass die jährlichen Personalkosten in etwa so hoch sind wie die einmaligen Investitionskosten. Jede kleine Störung der Produktivität hat so große Auswirkungen.

Auch die Errichtung eines Bürogebäudes als teures "Leuchtturmprojekt" will gut überlegt sein. Denn jeder BOB sollte sich hingegen durch die ortsübliche Kaltmiete unterhalten lassen, auch wenn die Firma des Eigennutzers willens und in der Lage wäre, eine höhere Miete zu bezahlen.

Die konsequente Balance des balanced office buildings aus Investitionskosten, Energie- und Nebenkosten und auch Wiederverkaufswert ist hier die einzig richtige Strategie.

Was sagen Mitarbeiter über BOB?