Gebäudesystemtechnik

Unter Gebäudesystemtechnik versteht man ein zentrales und vernetztes System aus Hardwarekomponenten, die die Funktion übernehmen, Aktoren und Sensoren miteinander zu vernetzen und über Software zu automatisieren. Daher spricht man auch von Gebäudeautomation. Aktoren sind zum Beispiel Stellventile im hydraulischen System oder Elektromotoren, die die Jalousie bewegen, eine Lüftungsklappe schließen usw. Sensoren sind durch den Nutzer zu bedienende Schalter oder auch Messsensoren für Licht, Druck, Temperatur und vieles mehr.

Die Gebäudesystemtechnik macht ein Bürogebäude sehr dynamisch und flexibel nutzbar und schafft so Zukunftssicherheit. Eine Systemintegration ist ohne die Gebäudesystemtechnik heute nicht mehr denkbar. Durch Umprogammierung können zum Beispiel Schalter neu zugeordnet werden. Dabei kann ein Lichtschalter nicht nur andere Lampen einschalten, sondern er kann auch vollkommen neuen Funktionen, wie beispielsweise dem Schalten eines Druckers oder einer Lüftungsanlage, zugeführt werden.

Auch Sensoren lassen sich vielseitig und interdisziplinär nutzen. Ein Bewegungsmelder, der als Sensor für die Alarmanlage dient, kann gleichzeitig das Licht oder die Kaffeemaschine schalten. Das alles erfolgt durch einfache Umprogrammierung also ohne jegliche neue Verdrahtung.

Die Gebäudesystemtechnik kann auch Nachteile haben. Da in der normalen Baubranche alle Planer, Ausführenden und Komponenten im Wettbewerb ausgeschrieben werden, um den geringsten Preis zu erhalten, werden bei jedem Bürogebäude die Konzepte und Komponenten incl. der Software immer wieder neu zusammengemischt. Dass dies häufig zu Problemen führt, sollte niemanden überraschen. Bei BOB ist dies anders. Bei BOB ist die Gebäudesystemtechnik in jedem Bürogebäude exakt identisch. So - und nur so - sind wir in der Lage, über die Software BOB.i weitere Funktionen wie beispielsweise eine Spracherkennung, auch Jahre nach Einzug in einen BOB einzuspielen. Auch das nennen wir Nachhaltigkeit.