So nutzen Architekten BOB

Ein Architekturbüro erhält von einem Kunden den Auftrag, ein Bürogebäude zu planen. Der Kunde vertraut Ihnen, herzlichen Glückwunsch. Und jetzt? Jetzt beginnt die Gradwanderung zwischen guter Architektur, intelligenter Funktion, Effizienz, Nachhaltigkeit, Flexibilität, gutem Raumklima, bezahlbarem Preis, geringen Nebenkosten, avisiertem Einzugstermin, guter Raumakustik und sicher fällt Ihnen auch noch etwas ein, was der Kunde wünscht. So stellen Sie also als Architekturbüro Ihr Team aus Planern und Experten zusammen und los geht es.

Springen wir auf dem Zeitstrahl ganz nach weit hinten, der Kunde ist 3 Monate zu spät eingezogen. Die Kühlung ist miserabel und die Damen beklagen sich über Zugerscheinungen. Der Sichtbeton mußte teilweise saniert werden, da das Bauunternehmen in wahnsinniger Geschwindigkeit die Zeitprobleme in der Planung aufholen sollte. Die TGA-Planung war einmal wieder nicht mit der Tragwerksplanung und der Architektur (und auch nicht zwischen HLS und Elektro) sauber koordiniert, so dass in einer späten Phase improvisiert werden musste und Nachträge entstanden. Die konnten Sie zwar ihrem Kunden verkaufen, dieser ist aber sauer. Auf wen? Natürlich auf Sie. Der automatisierte Sonnenschutz nervt schon nach wenigen Tagen die Nutzer, da er unmotiviert rauf und runter fährt. Die Lüftungsanlage ist viel zu laut und der Teppichboden riecht etwas streng. Und wer ist das alles schuld? Na klar das Architekturbüro, denn der Bauherr hat ja Sie angesprochen und Sie haben die falschen Experten besorgt. Da Sie ja allwissend sind, ist die Kritik auch berechtigt ;-)

Wie wäre es, wenn Funktion, Effizienz, Nachhaltigkeit, Flexibilität, gutes Raumklima, bezahlbarer Preis, geringe Nebenkosten, digitalisierte Prozesse und viele weitere Eigenschaften für ein Bürogebäude perfekt gelöst wären und Sie könnten sich als Architekt auf Architektur konzentrieren? Sie denken, das ist ein Traum? Wir nennen das BOB!