Titel

Teamwork der BOB AG v.l.n.r.: Vorstände Dipl.-Ing. Hermann Dulle, Dr.-Ing. Bernhard Frohn beide Aachen, Aufsichtsräte Dr. Rainer Gith (Vorsitz), Düsseldorf, Achim Engels, Hürtgenwald (ausgeschieden), und Dr. Jürgen Kieschoweit, Linnich (vorn). Es fehlt auf dem Bild Bernhard Heer.

Die BOB AG

Die Gründer der BOB efficiency design AG sind Pioniere des energieeffizienten und nachhaltigen Bauens. Zahlreiche vorbildhafte Neubauten oder Gebäudesanierungen haben wir realisiert. Einige unserer geplanten oder betreuten Gebäude haben sogar nationale und internationale Preise gewonnen.

Bei der Betreuung vieler Projekte, gerade beim hoch energieeffizienten Bauen, haben wir viele - wirklich sehr viele - Probleme entdeckt. Das hat Gründe: Die Baubranche "leidet" unter einer enormen Komplexität. Unter einem großen Preisdruck werden unter freiem Himmel mit immer wieder neuen Beteiligten immer wieder neuartige Gebäude geplant und gebaut. Unter diesen Umständen eine gleichbleibend hohe Qualität zu schaffen, ist nicht leicht und wird in der Regel nicht erreicht.

Wir von der BOB AG sind sehr ehrgeizig und wollen das Ziel des konsequent nachhaltigen Bauens wirklich erreichen. Für viele Beteiligte in der Bau-Branche sind die Themen Nachhaltigkeit und Effizienz eher Show und Marketing als echtes Ziel. Das ärgert uns wirklich.

Ein kleiner Beweis für diese Aussage ist, dass kaum ein Beteiligter am Bau den tatsächlichen Energiebedarf eines fertiggestellen Gebäudes durch ein fundiertes Monitoring überprüft. Warum sollten Architekten und Bauherren das tun? Na ja, weil unsere Monitoring-Experten im Durchschnitt (!) 200 % im Vergleich zu den vorhergesagten Energieverbräuchen nachmessen - in fast jedem Projekt. Diese Ergebnis schockiert uns genauso wie unsere Auftraggeber und zeigt, dass das derzeitige energieeffiziente Bauen weder etwas mit Qualität noch mit Qualitätssicherung zu tun. Und wer nicht nachmisst, weiß noch nicht einmal, ob das Gebäudekonzept wirklich effizient funktioniert. Wie kann es sein, dass jeder kleine PKW heute einen Bordcomputer mit Liveanzeige des Energiebedarfs hat, die Baubranche hingegen noch nicht mal elementare Fehlfunktionen ermittelt?

Warum ist der BOB AG das Thema Nachhaltigkeit so wichtig? Wir leben in einer Zeit der größten Transformation unserer Gesellschaft. In einer unglaublich kurzen Zeit hat sich die Bevölkerungszahl verdoppelt und die Weltbevölkerung wächst noch bis 2050 weiter. Zum ersten Mal ist erkennbar, dass stoffliche Ressourcen, die wir für unseren Alltag dringend benötigen, verbraucht sind. Das ist eine Ungeheurlichkeit, wenn man bedenkt, wie viele Millionen Jahre Menschen auf dieser Erde leben. In 150 Jahren haben wir unsere Ressourcen einfach ausgebeutet, ohne Alternativen zu schaffen.

Wir wollen aber nicht in Depression verfallen oder den Kopf in den Sand stecken, sondern wir schaffen mit unserem klugen Mitarbeitern und mit unserem genialen Netzwerk effizienteste Gebäude, die andere für unmöglich halten. Und wenn wir in Vorträgen oder hier auf der Website ab und zu über die Branche schimpfen, dann nehmen Sie uns das bitte nicht übel! Veränderung entsteht nur, wenn man auf Missstände hinweist.

Auch wir machen Fehler und wollen uns nicht über andere stellen, aber wir sind sehr, sehr konsequent in unserem Tun.

Lesen Sie weiter, was wir als unsere Vision und Mission definiert haben.

Dr. Bernhard Frohn Vorstand BOB AG

Schon früh beschäftigte sich Dr. Bernhard Frohn mit dem Thema Unternehmersein.  Nach dem Maschinenbau Studium an der RWTH Aachen promovierte er im Bereich Photovoltaik und machte sich sofort selbständig.

Als Energieeffizienzberater für Bestandsimmobilien und Neubauten verdiente er das erste Geld. Durch den Bau des eigenen Bürogebäudes lernte er die Faszination für Architektur aber auch die Komplexität bei dem Bau eines Gebäudes kennen.

Dr. Frohn ist heute anerkannter Redner bei zahlreichen nationalen und internationalen Veranstaltungen zu Themen des nachhaltigen Bauens und zu der Idee des Gebäudeproduktes BOB.

"Der beste Beweis für das Können ist das Tun. Dieser Spruch fasziniert mich und so war es logisch, dass ich ein Mustergebäude zu den Zukunftsthemen der Nachhaltigkeit entwickeln und bauen wollte. Als ich als Bauherr und Mitverantwortlicher eines Bürogebäudes die Komplexität kennenlernte, wurde ich erst einmal ganz bescheiden. Danach war ich dann wieder überrascht, dass trotz zahlreicher Unzulänglichkeiten auch in der eigenen Planung doch etwas herauskam. Das lag vor allem an hoch motivierten Handwerksunternehmen, vor denen ich heute größten Respekt habe. Die Prozesse und Methoden des Bauens haben mich aber gar nicht fasziniert. Hier habe ich den Maschinenbauingenieur in mir wieder entdeckt. Und der hat etwas über Fertigungstechnik und Lean Management gelernt. Ja so entstand die Idee zum BOB. Und wenn ich einen Wunsch für BOB habe, dann ist es, dass wir BOBs erstellen, bei denen ALLE Gewinner sind: Bauherr, Planer, Handwerker, Umwelt... Das ist ganz und gar nicht normal in der Immobilienbranche, in der es um sehr viel Geld und sehr viel Gier geht."